Prof. Dr. med. Hans Michael Ockenfels
Hans Michael Ockenfels wurde am 06.08.1966 in Bonn geboren. Nach der Schulausbildung am Bad Honnefer Siebengebirgsgymnasium begann er 1985 sein Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm und wechselte 1987 an das Johann Gutenberg-Universitätsklinikum in Mainz. Sein Einstieg in die Dermatologie erfolgte während des Studiums. In der Universitäts-Hautklinik wurde unter Anleitung von Herrn Prof. Dr. Rudolf Schopf 1988 eine experimentelle Arbeit zu T-Lymphozyten bei der Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) begonnen, die er im November 1991 als 25-jähriger mit magna cum laude abschloss. Im November 1991 begann Dr. Ockenfels seine Facharztausbildung an der Universitäts-Hautklinik Essen unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Goos. Hier wurde eine Forschungsgruppe von Biologen, medizinisch-technischen Assistenten und Doktoranden um Dr. Ockenfels aufgebaut, die Forschungen rund um die Schuppenflechte anstellten. Diese Forschungsaktivitäten führten zur Habilitation und Verleihung der Venia Legendi (Lehrbefugnis) an der Universitätsklinik Essen im Januar 2000 für Prof. Ockenfels und zu weiteren internationalen Publikationen und Vorträgen. 2008 erfolgte die Umhabilitation an die medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, wo Prof. Dr. Ockenfels seine Vorlesungstätigkeit als auch seinen Forschungsschwerpunkt in dem Bereich der Fotodermatologie ausübt.
Im Februar 2011 erhielt Prof. Ockenfels auf Antrag der Med. Fakultät Mannheim die außerplanmäßige Professur im Fachgebiet Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Rupprecht Karl Universität Heidelberg.
Nach Erhalt der Anerkennung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten wurde Prof. Ockenfels mit 29 Jahren im Februar 1996 zum Oberarzt am Universitätsklinikum Essen bestellt. Er war dort für den Funktionsbereich Allergologie sowie die Lichttherapie zuständig . 1 ½ Jahre später, im Juli ´97, trat er dann als jüngster leitender Arzt Deutschlands die Stelle am Klinikum Stadt Hanau an. Nach jetzt 14 Jahren leitet Prof. Ockenfels die Abteilung, in der inzwischen 1.350 Patienten stationär pro Jahr behandelt werden.
1998 wurde unter seiner Führung ein Laserzentrum an die Hautklinik mit 7 Lasersystemen, einschließlich der Excimer-Lasertherapie, angegliedert. Ebenso wurde seit dieser Zeit, also bereits vor Einführung der Excimer-Lichtlasertherapie von Schuppenflechte, die Lichtabteilung einschließlich der Durchführung von fotodynamischen Therapien und Hochdosis UVA 1-Therapien auf den aktuellen Standard gehoben. Er ist Mitglied in zahlreichen nationalen als auch internationalen dermatologischen, wissenschaftlichen als auch klinischen und lasermedizinischen Gesellschaften. Er ist Sonderreferent des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen für das Belegarztwesen. Er ist gern gesehener Experte bei ZDF und Hessischer Rundfunk, unter anderem zu den Themen Haut und Allergie, Haut und Sonne, Therapie chronischer Hauterkrankungen.
Dr. med. Christoph Sauter
Christoph Sauter wurde am 05.12.1965 in Villingen geboren. Nach Besuch des humanistischen Gymnasiums in Rottweil begann er 1984 das Studium der Humanmedizin an der Ruhr- Universität Bochum, das er 1990 erfolgreich abschloss. Unter der Anleitung von Prof. Dr. Peter Altmeyer fertigte er die Dissertation zum Doktor der Medizin in der Universitäts- Hautklinik Bochum an. Dazu bearbeitete er das Thema der Testung bei systemischer Arzneimittelüberempfindlichkeit. Die weitere Facharztausbildung zum Hautarzt sowie Spezialisierung zum Phlebologen (Venenarzt) führte ihn an das Bethesda Krankenhaus Freudenberg unter der Leitung von Prof. G. Lüders sowie an das Katharinen- Hospital Unna (Chefarzt Dr. J. Böhmer).
Die allergologische Weiterbildung absolvierte er in der Allergie- und Asthmaklinik in Bad Lippspringe unter der Leitung von Prof. K.- Ch. Bergmann.
Nach der Anerkennung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten im Jahr 1997 folgten 1998 die Zusatzbezeichnungen Allergologie und Phlebologie.
1998 wurde er von Priv.- Doz. Dr. med. H.-M. Ockenfels als Oberarzt in die Hanauer Haut- und Allergieklinik berufen, mit Gründung einer kassenärztlichen Gemeinschaftspraxis im Jahr 2002. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind unter anderem: Dermatologische Tumoroperationen mit plastischem Wundverschluss, Lasermedizin, Hautkrebsvorsorge, Hyposensibilisierungs-therapie allergischer Erkrankungen sowie phlebologische Untersuchungen und Behandlungen.
Auf Grund seiner spezifischen Qualifikation ist er zum Prüfer der Landesärztekammer Hessen im Fach Phlebologie berufen worden und ist Mitglied in der AG Wundmangement des Klinikums der Stadt Hanau. Mehrere Publikationen zu allergologischen und dermatologischen Fragestellungen sind von ihm erstellt und bei Kongressen vorgestellt worden, unter anderem stellte er den Fall einer schweren einseitigen Arzneimittelnebenwirkung an der Haut als Folge einer Chemotherapie bei metastasiertem Mammacarcinom vor.
|